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Catan, Der Aufstieg der Inka - Jetzt wird's bunt

Das für die Erweiterung auf bis zu 8 Spieler nötige, zweite Spiel von "Catan, Der Aufstieg der Inka" ist besorgt und ein zusätzliches Randfeld hergestellt, so dass die im letzten Blogeintrag vorgestellten Spielfelder bespielbar werden. Jetzt wollen wir uns um die Spielfiguren wie Siedlungen, Städte und Straßen kümmern, die ja bzgl. der 8 Spieler leicht zu unterscheiden sein müssen.
Wir haben uns in diesem Fall für die Lackdose entschieden in passenden gut deckenden Farben. Es soll ja einigermaßen schnell gehen und hundertprozentige Detailtreue ist in diesem Fall vielleicht nicht ganz so wichtig. Die Warhammer-Puristen mögen uns das bitte verzeihen ;-) . Diese Farben schienen uns passend und waren recht erschwinglich:

Also - ran an den Speck und kräftig lackiert. Die fertigen Spielsteine sind nun leicht unterscheidbar, wobei es auf dem Foto des Spielfelds unter Umständen schwieriger ist, überhaupt Spielsteine zu finden, als diese dann farblich zu unterscheiden. Dabei handelt es sich aber um ein fotografisches Problem. In der Realität heben sich die Farben auch sehr gut vom Spielfeld ab.


Im Praxistest stößt man dann vor allem auf die zu erwartende Schwierigkeit, dass bei bis zu 8 Spielern die Spielrunden länger sind und der gesammelte Kartenertrag höher ist, bis man wieder an die Reihe kommt. Im Mittel wird man so deutlich häufiger Opfer des Räubers. Dieses Defizit ist schon bei früheren Catan-Erweiterungen aufgetaucht und vielfältig besprochen  worden. Hier können angepasste Regeln helfen, wie zum Beispiel eine höhere Kartenanzahl, ab der Räuber erst aktiv wird.

Wir sind gespannt auf den nächsten Spieleabend, bei dem dieses Spiel das erste Mal mit 8 Spielern zum Einsatz kommen wird ...

 

Baubylon - Dreidimensionales Blockadespiel

Bei Baubylon handelt es sich um um ein komplett in Holz gestaltetes dreidimensionales Blockadespiel. Es wird mit 6 Spielsteinen jeweils für bis zu 6 Spieler auf quaderförmigen Klötzen gespielt. Dabei kann das Spielfeld quasi beliebig aus diesen Bauklötzen erstellt werden. Ziel ist es, einen seiner Spielfiguren auf die höchste Stelle des Bauwerkes zu bringen. Andere Spielsteine können dabei geschlagen oder blockiert werden.

Baubylon wurde von Reinhold Wittig erfunden und war erstmals 1981 erschienen. Wir spielen mit der 1984 im Fagus Verlag erschienenen Version, die außerdem noch mit einer sehr schönen Holzkiste als Spieleschachtel daherkommt.

Wieder einmal stellt sich für unsere Spieleabenden aber das Problem, dass wir ein sehr schönes Spiel mit mehr als der angebotenen Spieleranzahl spielen wollen. Dabei muss man fairerweise anerkennen, dass für ein Spiel in der Grundversion sechs mögliche Spieler schon gar nicht schlecht ist.

Auf den ersten Blick möchte man sagen, dass man zusätzliche Bauklötze und Spielsteine recht einfach besorgen können müsste. Schaunmermal ...

Die Maulwurf Company - Die fertige Erweiterung

DIe letzten Schritte zur fertigen Erweiterung sind getan, die neuen Maulwurfkarten -bzw. plättchen sind hergestellt und die Maulwurffiguren lackiert. Die neue oberste Ebene war ja zuvor schon hergestellt. So sieht die Erweiterung auf bis zu 8 Spieler nun aus - der Wettlauf um die goldene Schaufel kann beginnen.

Catan, Der Aufstieg der Inka - Spielmaterial

Um den Charakter des Spiels halbwegs zu erhalten, sollte sich bei bis zu 8 möglichen Spielern (zumindest grob) das gesamte Spielmaterial verdoppeln. Anpassungen im Detail können später freilich immernoch vorgenommen werden. Leider unterscheidet sich beinahe das gesamte Spielmaterial etwas von den anderen Spielen aus dem Catan Universum, so dass man kaum um den Kauf eines zweiten Spieles herum kommt, wenn man halbwegs authentisch bleiben will. Und nochmal leider ist das Spiel im Unterschied zu vielen anderen in diesem Blog behandelten Spielen außerdem so neu, dass man kaum günstige Spiele erwerben kann. Man ist also (fast) auf den Kauf eines zweiten, neuen Spieles angewiesen.
Wir hatten uns mehrere Wochen lang umgesehen und dann tatsächlich ein gebrauchtes, vollständiges Spiel in gutem Zustand gefunden. Dafür haben wir aber immernoch in etwa die Hälfte des Neupreises gezahlt. Normalerweise sind das bei den von uns besprochenen Spielerweiterungen nur ein paar wenige Euros.

Wie auch immer, uns liegen jetzt also insgesamt 2 Grundspiele vor (andere gibt es ja noch nicht) und wir wollen nun demonstrieren, welche Möglichkeiten man damit hat, bevor wir zu der finalen Präsentation der Erweiterung kommen. Ebenfalls anders als sonst, fanden die Überlegungen, welche Möglichkeiten man so hat, bereits weit vor der Erstellung dieses Eintrages statt.

Der Spielplan wird in einem wie die Rohstofffelder sechseckigem Rahmen aufgebaut. Wir wollen uns hier auf die Erweiterungen konzentrieren, die ebenfalls einen sechseckigen Rahmen benutzen. Es stellt sich heraus, dass sich durch die Erweiterung einiger Schenkel dieses Rahmens sehr gut geeignete Spielfelder ergeben. Lediglich für die beiden wirklich großen Felder wird ein zusätzliches, zwei Felder umfassendes (Wasser-)Randstück benötigt, welches in den beiden unteren Plänen links oberhalb der Ecke auszumachen ist.

Das obere Spielfeld zeigt die Originalgröße für 3-4 Spieler mit 18 echten Rohstofffeldern. DIe beiden mittleren Pläne sind für 5-6 Spieler geeigent mit 23 bzw. 26 echten Rohstofffeldern, wobei man die Anzahl der Rohstofffelder unter Berücksichtigung der Dschungelfelder durchaus auch noch anpassen kann. Der letzte Plan ist für 7 oder 8 Spieler geeignet er enthält bis zu 36 echte Rohstofffelder.

Das zusätzliche Randfeld kann man leicht durch einscannen, auf Pappe aufkleben und mit dem Teppichmesser herstellen, z.B. aus dieser Vorlage herstellen:

Alternativ kann man dieses Randfeld auch direkt aus dem entsrpechenden drei Felder umfassenden Randstück des zweiten Spieles herstellen. Danach wäre dieses Feld allerdings in der ursprünglichen Funktion kaum mehr nutztbar.

Buchstäblich jedwedes andere Spielmaterial ist in ausreichender Anzahl vorhanden. Manches Detail benötigt man dabei aber natürlich nur jeweils einfach - z.B. den Räuber, die Würfel, die Karten "Größte Kampfkust" und "Längste Handelsstraße".

Abschließend bleibt noch zu klären, wie genau man die Spielfiguren modifiziert, so dass sie für alle bis zu 8 Spieler leicht unterscheidbar sind. Dieser Punkt soll aber im nächsten Blogeintrag behandelt werden.

Nacht der Magier - drucken, schneiden, kleben ... fertig

Alles ist fertig geplant, ein zweites Spiel für kleines Geld erstanden und ein grünlich fluoreszierendes Papier besorgt. Damit kann nun endlich gebastelt werden:

  1. DIe Spitzen Hüte der vier neuen Zauberer vorsichtig lösen und die Hutkrempe mit den Symbolen herausnehmen.
  2. Die Symbole in der richtigen Größe ausdrucken, aus Schutzgründen mit transparenter Folie überkleben, zuschneiden und die Hutkrempe und Kessel bekleben. Je nach Dicke des bedruckten Papiers, müssen eventuell zuvor noch die alten schwarz Symbole übermalt werden, damit da nachher nichts falsches durchschimmert. Anschließend die Zauberhüte wieder zusammenstecken und deren Spitzen festkleben
  3. Eine neue innere Kreisscheibe herstellen mit dem Durchmesser von 11cm und das Feuer aus dem zweiten Spiel mittig aufgekleben. Unserer Scheibe ist geringfügig dicker als 4mm (wie das alte etwas kleinere Original). Das sollte aber kein Problem sein. Der Optik zuliebe wurde das neue Teil unten mit blauer und oben mit schwarzer Folie beklebt (natürlich vor dem Aufkleben des Feuers).

Und fertig ist die Spieleerweiterung.

Zum Abschluss gibt es noch ein paar Bilder aus der Bauphase und vom fertigen Produkt. Wie man sieht, sehen die neuen Symbole bei Licht zwar etwas anders aus als die ursprünglichen. Bei Dunkelheit ist das Ergebnis aber schön konsistent:
 

Ob der Originalspielplan auch für die Erweterung für 5,7 und 8 Spieler so bleiben kann - oder ein größerer her muss, damit auch hier drei Scheibenreihen gespielt werden können, das werden wir in den nächsten Tagen nach ein paar entsprechenden Testpartien entscheiden ...

 

Nacht der Magier - Magische Symbole braucht das Land

Für vier neue Spieler werden natürlich auch vier neue Symbole gebraucht, die sowohl auf den Zauberern als auch auf den Kesseln anzubringen sind. Bei den vier Originalsymbolen handelt es sich vermutlich um Zeichen für Sonne, Mond, Stern und Blitz(?) - im weitesten Sinne also aus dem astronomisch-astrologischen Umfeld. Nach langem Überlegen, ob vielleicht Zeichen für Erde, Jupiter, Saturn etc. geeignet wären, haben wir das aber verworfen und etwas andere Symbole aus dem Umfeld des Zauberns gewählt: Zauberhut, Fledermaus, Katzenabdruck und Pi - letztes weil es sich bei Pi um ein Zeichen aus dem ganz zauberhaften Bereich der Mathematik handelt :-)

 

Die Maulwurf Company - Eine neue Ebene

Nach den ausgiebigen Vorüberlegungen im letzten Eintrag, wird nun endlich gebastelt - zunächst die oberste Ebene:

  • Die zuvor oberste Ebene wird braun eingefärbt und rückseitig (damit spiegelverkehrt) auf die oberste Ebene aufgebracht. Die braune Farbe macht es etwas authentischer, da ja nur ganz oben Gras zu sehen sein soll. Ein paar größere Felder finden sich übrigens nun auch noch auf dem Feld. 
  • Eine neues Ebenengitter wird erstellt (jetzt um ein Feld an jeder Seite vergrößert) und auf einen Grashintergrund montiert. DIe Punkte sind etwas groß geraten und sollten nicht mit den größeren Doppelzugfeldern verwechselt werden. Bei der obersten Ebene soll es nach wie vor keine Doppelzüge geben. Auf einen Karton mit einer Erhöhung am Rand aufgeklebt passt die neue Ebene super auf das Spiel obendrauf und die Löcher haben die richtige Tiefe. Und ja - ich gebe gerne zu, dass das Ausstanzen der Löcher mit dem Teppichmesser eine ziemliche Pfriemelei ist.

So sieht es dann aus - zum Vergleich ist jeweils auch noch die ursprüngliche oberste Seite zu sehen:
 


Was nun noch fehlt zur fertigen Spielerweiterung sind die runden Kärtchen in den neuen Farben und das Umlackieren einiger Spielfiguren ...  

 

Nacht der Magier - Spielfeldanalyse Teil 2

Im vorherigen Blogeintrag haben wir die für die verschiedene Spieleranzahl zu benutzende Kesselanzahl erarbeitet. Wir hatten festgestellt, daß neben dem Originalspielfeld auch noch ein zweites benötigt werden wird. Dieses soll für 14, 15 oder 16 Kessel geeignet sein. Um die Details wollen wir uns jetzt bemühen.

Die Idee ist es, einen zusätzlichen Kranz um die Feuerstelle - oder alternativ einfache eine neue Feuerstellenscheibe - zu bauen, so daß dicht gedrängt 16 Kessel gerade so drangestellt werden können. Bei 14 oder 15 Kesseln stellt man etwas auf Lücke mit jeweils gleichen Abständen zwischen den Kesseln. Außen herum werden wie im Grundspiel die Bäume und Scheiben gelegt - natürlich mit 14, 15 oder 16 Steinen pro Ring statt derer 12 im Grundspiel.
Klar ist, daß das Spielfeld so für 16 Kessel am größten wird. Die Spielsteine dafür bauen wir auf und messen den benötigten Durchmesser. Dieser wird zum Durchmesser des großen Spielfeldes - bei 14 oder 15 Kesseln verbleibt naturgemäß etwas Platz bis zum Spielfeldrand.
Gesagt, getan - ich habe einen Außendurchmesser für das Spielfeld von 34.0cm (beim Originalspiel sind es 28.8cm) gemessen. Der Außendurchmesser für den inneren Ring um die Feuerstelle beträgt 11.0cm gegenüber 8.2cm beim Original.
Andererseits kann man auch schlicht eine Scheibenreihe weglassen, also nur mit Baumreihe und zwei Scheibenreihen spielen. Damit sollte man so eben mit dem Originalspielfeld auskommen. Wir werden das erstmal testen - wenn der Charakter des Schiebens - sprich der chaotische Anteil darin - in etwa erhalten bleibt, müsste keine Spielfelderweiterung gebaut werden.  Schaunmermal ...
 

Die Maulwurf Company - Jetzt wird's eng

Mehr Spieler als vier sollen es also werden. Wie so oft an dieser Stelle starten die Überlegungen damit, sich nach zusätzlichem Spielmaterial umzusehen. Und auch wie so oft bei Klassikern wie diesem gibt es ein gutes Angebot an gebrauchten Spielen in Onlineflohmärkten - oder aktionen. Unser zweites Spiel haben wir für 2 Euro plus Versand erhalten. Damit schielen wir auf eine Erweiterung für bis zu 8 Spieler, müssen uns aber vor allem überlegen, wie wir das machen, dass es auf dem Spielfeld nicht zu voll wird. Also gut - schauen wir uns das erstmal genau an:

Im Originalspiel starten an der Grasnarbe je nach Spieleranzahl 20-24 Maulwürfe. Es gibt 13 Löcher die nach unten führen bei insgesamt 61 Feldern, die im Sechseck mit einer "Kantenlänge" von 5 Feldern angeordnet sind. Am einfachsten wäre es sicherlich, die Anzahl der Maulwürfe je nach Spieleranzahl weiter zu verringern, so dass in etwa die gleich Maulwurfanzahl auf dem Startfeld beginnt. Das hiesse dann sowas wie 5, 4, 3 oder 3 Maulwürfe für 5, 6, 7 oder 8 Spieler. Die Anzahl der eigenen Maulwürfe verringert sich bei dieser Herngehensweise also deutlich. Uns schwebt aber ein insgesamt größeres Spiel vor, bei dem mit etwas mehr Spielfiguren gespielt werden kann.

Uns schwebt also auch eine Vergrößerung des Spielfeldes vor - allerdings bei Beibehaltung des Gedränges (oder der Dichte) auf dem Startspielfeld. Wie sieht es denn damit genau aus?
Eine neues Desgin aller Felder scheint schwierig, da sie alle auf fester Höhe im Karton integriert sind. Aber eine zusätzliche - dann oberste - Ebene könnte oben hinzugefügt werden. Bislang bestehen sämtliche Ebenen aus 61 Feldern. Aber das muss für die neue Ebene ja nicht so bleiben. Bei gleicher Konstruktion wären da 91 Felder mit einer Sechseck-Kantenlänge von 6 Feldern möglich. Allerdings kann man im äußersten "Kranz" natürlich keine Löcher unterbringen, da sich darunter ja keine Felder befinden.

So - wie war das also mit der Dichte? 20-24 Maulwürfe auf 61 Feldern entspricht einer Dichte von 33% bis 44%. Bei 13 Löchern gelangen 54% bis 65% der Maulwürfe eine Ebene tiefer. Um auf der alten obersten Eben mit derselben Maulwurfanzahl anzukommen, sollten sich also 20-24 Löcher in der obersten Ebene befinden. Um in etwa die gleiche Lochdichte wie vorher zu haben, bieten sich eher 18 Löcher an. Wir haben uns als Kompromiss für 19 Löcher entschieden.
Das passt also ungefähr. Nun gilt es noch die ungefähre Gesamtanzahl an Maulwürfen zu bestimmen, die dann jeweils noch durch die Anzahl der Mitspieler teilbar sein müssen. Bei Beibehaltung der Maulwurfdichte von 33% bis 44% der Startfelder entspricht das etwa 30 bis 36 Maulwürfen. Damit bietet sich z.B. die folgende Tabelle zur Bestimmung der Maulwurfanzahl pro Spieler an:
 
bei 2 Spielern je 15 Maulwürfe insgesamt 30 Maulwürfe
bei 3 Spielern je 10 Maulwürfe insgesamt 30 Maulwürfe
bei 4 Spielern je 8 Maulwürfe insgesamt 32 Maulwürfe
bei 5 Spielern je 6 oder 7 Maulwürfe insgesamt 30 oder 35 Maulwürfe
bei 6 Spielern je 5 oder 6 Maulwürfe insgesamt 30 oder 36 Maulwürfe
bei 7 Spielern je 5 Maulwürfe insgesamt 35 Maulwürfe
bei 8 Spielern je 4 Maulwürfe insgesamt 32 Maulwürfe

Und schließlich darf die Gesamtanzahl aller Maulwürfe (über alle Farben) auch nicht 80 übersteigen. Denn mehr Rohmaterial gibt es ja nicht in zwei Spielen. Hierfür könnte man z.B. folgende Anordnung übernehmen - links die Originalfarben aus zwei Spielen, rechts wie man entsprechend umlackieren könnte:

Wie man sieht kann man so nicht für alle Konstellationen alle Farben benutzen, aber ein gewisse Auswahl bleibt ja trotzdem erhalten. Hier wurde übrigens auch darauf geachtet, dass jeweils ein neuer Farbanstrich einer Farbe nur auf dieselbe alte Farbe erfolgt. Damit verhindert man unterschiedliche Schattierungen für dieselbe neue Farbe.

Die Maulwurf Company - Ein Familienspiel

Bei "Die Maulwurf Company" handelt es sich um ein Familienspiel, das gut zusammen mit Kindern gespielt werden kann. Die Spieler müssen sich von der Erdoberfläche startend nach unten ins Erdreich graben und möglichst viele Figuren auf die jeweils tiefer liegende Ebene bringen. Derjenige, der als erster mit einer seiner Spielfiguren die vierte Ebene unter der Oberfläche erreicht, gewinnt.
Zwei Dinge fallen bei dem Spiel auf: Die als Maulwürfe gestalteten Spielfiguren und die dreidimensionale Anordnung des Spielfeldes. Letzteres wird dadurch erreicht, dass im Spielkarton gespielt wird und im Laufe des Spiels Ebenen von oben abgenommen werden, so dass die Spielfiguren tatsächlich immer tiefer kommen.

Leider ist das Spiel original nur für bis zu 4 Spieler vorgesehen, was es für größere Familien oder Geburtstagsfeiern erstmal ungeeignet macht. Also - ran an den Speck ...

Catan, Der Aufstieg der Inka - Bekanntes Konzept mit neuer Dynamik

"Die Siedler von Catan" - eine überaus erfolgreiche Brettspielserie, zu der seit 1995 immer wieder neue Szenarien und Themen herausgebracht wurden. Darüber hinaus gibt es eine höchst aktive Fangemeinde, die zusätzlich selbst erstellte Erweiterungen herausbringt.

Über den prinzipiellen Spielmechanismus von "Die Siedler von Catan" will ich an dieser erstelle nicht viele Worte verlieren. Dazu wird man im Internet vielerorts fündig. Auf die Besonderheiten des Spiels "Catan, Der Aufstieg der Inka" will ich aber natürlich eingehen:

Über den An- bzw. Abbau von Rohstoffen sowie den Bau von Siedlungen und Städten hinaus wird in diesem Spiel auch der Niedergang und der (Wieder-)Aufstieg der verschiedenen Stämme thematisiert. Optisch erkennbar ist das im Spiel an neuen Spielsteinen, den Dickichten, die Siedlungen oder Städte umschlingen und so deren Verfall anzeigen. Diese Städte können dann später auch vom eigenen oder anderen Spieler wieder aufgebaut werden. Das Spiel gliedert sich dabei in drei Spielphasen, in denen sich Aufbau und Niedergang abwechseln.

Mit der beschrieben Besonderheit hebt sich das Spiel erkennbar von den anderen Catan Spielen ab, obwohl das Grundkonzept beibehalten wird. Es ist unserer Meinung nach mit der neuen Dynamik sehr schön spielbar, insbesondere weil in FÜhrung liegende Spieler etwas eingebremst werden. 
Leider ist das Spiel wieder nur für 3-4 Spieler erschienen, wobei es bei 4 Spielern schon ziemlich eng werden kann. Wir wollen das Spiel aber mit mindestens 5-6 Spielern - eventuell auch mehr - spielen und werden so wieder einmal selbst aktiv werden ...

Nacht der Magier - Spielfeldanalyse Teil 1 - Es kesselt

Das kreisförmige Spielfeld ist so angelegt, daß in der Startaufstellung die 12 Kessel innen einigermaßen bündig an eine Kreisscheibe anschließen, auf der sich die Feuerstelle und unter der sich der Feuering befindet. Außen enden die letzen Scheiben knapp vor dem Ende des Spielfeldes.

Wir wollen nun eine Anordnung finden, in der Kessel für bis zu 8 Spieler Platz finden. Offensichtlich ist, daß ein zweites Spiel benötigt werden wird, um für jeden Spieler verschiedene Kessel anfertigen zu können. Glücklicherweise ist dieses Spiel aber recht günstig in den gängigen Onlineauktionshäusern oder -flohmärkten zu bekommen. Das sollte also kein Problem darstellen.
Mit einer größeren Anzahl von Kesseln - eventuell auch für denselben Spieler - wollen wir außerdem versuchen, auch eine Unschönheit des Spiels für 2 oder 3 Spieler zu beheben. In diesem Fall werden im Grundspiel nämlich ebenfalls dieselben 12 Kessel wie für 4 Spieler gestellt. Entsprechend gibt es 3 oder 6 Kessel, die dabei keinem der Mitspieler zufallen, die aber trotzdem im Feuerring landen können (und das auch tatsächlich tun).

Mit zwei Spielen ließe sich problemlos jede Spieleranzahl mit jeweils drei Kesseln realisieren. Ohne Verwendung von Kesseln für nicht beteiligte Spiele käme man damit allerdings auf stark unterschiedlich große Spielfelder. Das kleinste Feld würde für zwei Spieler nur aus sechs Kesseln bestehen, bei 8 Spielern wären es hingegen 24. Damit müsste eine Vielzahl von zusätzlichen Spielfeldern erstellt werden. Aber das wollen wir nicht. Wir suchen eine andere Lösung.

Schauen wir uns doch erstmal an, welche Möglichkeiten sich für 2-4 Magiere ergeben, wenn man an 12 aufzustellenden Kesseln festhält, aber insgesamt 24 Kessel aus zwei Spielen (also maximal 6 einer Sorte) benutzen kann:
 
2 Spieler 2x6 Kessel = 12 Kessel
3 Spieler 3x4 Kessel = 12 Kessel
4 Spieler 4x3 Kessel = 12 Kessel

Damit wäre also zumindest die oben beschriebene Unschönheit behoben und das sogar auf dem Originalspielfeld. Nun versuchen wir Kessel für 5-8 Spieler auf einem etwa gleich großen Feld für 5-8 Spieler anzulegen. Mit drei Kesseln pro Magier klappt das offensichtlich nicht, wie wir oben schon gesehen haben. Aber mit je nach Spieleranzahl angepasster Kesselanzahl ist das recht vielversprechend:

3 Spieler 3x5 Kessel = 15 Kessel
4 Spieler 4x4 Kessel = 16 Kessel
5 Spieler 5x3 Kessel = 15 Kessel
6 Spieler 6x2 Kessel = 12 Kessel
7 Spieler 7x2 Kessel = 14 Kessel
8 Spieler 8x2 Kessel = 16 Kessel

Offensichtlich kann man mit 6 Spielern auch auf dem Originalfeld spielen. Ansonsten liegt man mit angepasster Kesselanzahl je nach Spieleranzahl bei 14, 15 oder 16 Kesseln. Das könnte eventuell nahe genug beieinander liegen, um mit einem zusätzlichen Spielfeld auszukommen. Auf diesem größeren Spielfeld könnte man dann auch mit 4 Spielern und jeweils 4 Kesseln spielen. Wie sieht es aber nun mit der Gesamtzahl der Kessel aus? Schauen wir mal, ob die 24 Kessel für alle diese Variationen ausreichend sind.
Insgesamt bräuchte man also

Spieler 1 6 Kessel
Spieler 2 6 Kessel
Spieler 3 4 oder 5 Kessel
Spieler 4 3 oder 4 Kessel
Spieler 5 3 Kessel
Spieler 6 2 Kessel
Spieler 7 2 Kessel
Spieler 8 2 Kessel

je nach zu nutzenden Optionen 28 - 30 Kessel. Leider sind das für zwei Spiele aber wiederum 4 - 6 Kessel mehr als vorhanden.
Hier hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man besorgt sich günstig zwei weitere Spiele statt nur einem. Oder aber man schränkt die Möglichkeiten für wenige Spieler etwas ein - unser Hauptfokus liegt ja auf einer Erweiterung für viele Spieler.

2 Spieler 2x2x3 Kessel = 12 Kessel (*)
3 Spieler 3x4 Kessel = 12 Kessel
4 Spieler 4x3 Kessel = 12 Kessel
5 Spieler 5x3 Kessel = 15 Kessel
6 Spieler 6x2 Kessel = 12 Kessel
7 Spieler 7x2 Kessel = 14 Kessel
8 Spieler 8x2 Kessel = 16 Kessel

(*) Für zwei Spieler könnte man so mit jeweils zwei Magieren und den dazugehörigen Kesseln spielen - oder nach der Originalregel mit Kesseln, die keinem der beiden Spieler zuzuordnen sind. Diese würde ich allerdings umdrehen, so daß sie bei Dunkelheit unsichtbar sind und als echte zusätzliche Hindernisse dienen.
Mit den so modifizierten Varianten kommt man auf insgesamt maximal 24 benötigte Kessel:

Spieler 1 4 Kessel
Spieler 2 4 Kessel
Spieler 3 4 Kessel
Spieler 4 3 Kessel
Spieler 5 3 Kessel
Spieler 6 2 Kessel
Spieler 7 2 Kessel
Spieler 8 2 Kessel

Damit sollte das Spielprinzip für bis zu 8 Spieler stehen:
Die Varianten für 2, 3, 4 oder 6 Magiere werden mit 12 Kesseln auf dem Originalspielfeld gespielt. Für 5, 7 oder 8 Spieler wird es für 14, 15 oder 16 Kessel ein größeres Spielfeld geben. Wie das dann genau aussieht schauen wir uns aber im nächsten Blogeintrag an. Hier hat es jetzt erstmal genug gekesselt ...

Nacht der Magier - Ein Spiel im Dunkeln

Bei "Nacht der Magier" handelt es sich - wie der Name schon suggeriert - um ein Spiel, das bei Dunkelheit gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, durch geschicktes (einigermaßen geradliniges) Schieben der eigenen Magierspielfigur eine der eigenen Spielfiguren, die einen Kessel darstellen, in den Feuering zu befördern, der sich in der Mitte des Spielfeldes anfangs unter einer Feuerstelle befindet. Bei Dunkelheit "sichtbar" sind dabei nur fluoreszierende Teile der insgesamt 12 Kessel, der Zauberer, der Feuerstelle und des Feuerings. Unsichtbar um die Kessel außenrum dagegen liegen aber auch noch insgesamt 48 andere Hindernisse, die jeder Schiebeaktion eine gewisse Ungenauigkeit bescheren. Ein Zug ist jeweils beendet, wenn man hört, wie ein Spielstein vom leicht erhöhten Spielfeld fällt.


Jedes einzelne Spiel dauert nur so um die 10 Minuten, so dass man es schön in jeden Spieleabend integrieren kann. Es ist original für 2-4 Spieler ausgelegt, macht aber umso mehr Spaß je mehr Spieler mitspielen. Nach einer etwas genaueren Analyse der Spielsteine im nächsten Blogeintrag soll hier eine Variante vorgestellt werden, bei der bis zu 8 Magiere mitspielen können.