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Die Maulwurf Company - Die fertige Erweiterung

DIe letzten Schritte zur fertigen Erweiterung sind getan, die neuen Maulwurfkarten -bzw. plättchen sind hergestellt und die Maulwurffiguren lackiert. Die neue oberste Ebene war ja zuvor schon hergestellt. So sieht die Erweiterung auf bis zu 8 Spieler nun aus - der Wettlauf um die goldene Schaufel kann beginnen.

Nacht der Magier - drucken, schneiden, kleben ... fertig

Alles ist fertig geplant, ein zweites Spiel für kleines Geld erstanden und ein grünlich fluoreszierendes Papier besorgt. Damit kann nun endlich gebastelt werden:

  1. DIe Spitzen Hüte der vier neuen Zauberer vorsichtig lösen und die Hutkrempe mit den Symbolen herausnehmen.
  2. Die Symbole in der richtigen Größe ausdrucken, aus Schutzgründen mit transparenter Folie überkleben, zuschneiden und die Hutkrempe und Kessel bekleben. Je nach Dicke des bedruckten Papiers, müssen eventuell zuvor noch die alten schwarz Symbole übermalt werden, damit da nachher nichts falsches durchschimmert. Anschließend die Zauberhüte wieder zusammenstecken und deren Spitzen festkleben
  3. Eine neue innere Kreisscheibe herstellen mit dem Durchmesser von 11cm und das Feuer aus dem zweiten Spiel mittig aufgekleben. Unserer Scheibe ist geringfügig dicker als 4mm (wie das alte etwas kleinere Original). Das sollte aber kein Problem sein. Der Optik zuliebe wurde das neue Teil unten mit blauer und oben mit schwarzer Folie beklebt (natürlich vor dem Aufkleben des Feuers).

Und fertig ist die Spieleerweiterung.

Zum Abschluss gibt es noch ein paar Bilder aus der Bauphase und vom fertigen Produkt. Wie man sieht, sehen die neuen Symbole bei Licht zwar etwas anders aus als die ursprünglichen. Bei Dunkelheit ist das Ergebnis aber schön konsistent:
 

Ob der Originalspielplan auch für die Erweterung für 5,7 und 8 Spieler so bleiben kann - oder ein größerer her muss, damit auch hier drei Scheibenreihen gespielt werden können, das werden wir in den nächsten Tagen nach ein paar entsprechenden Testpartien entscheiden ...

 

Nacht der Magier - Magische Symbole braucht das Land

Für vier neue Spieler werden natürlich auch vier neue Symbole gebraucht, die sowohl auf den Zauberern als auch auf den Kesseln anzubringen sind. Bei den vier Originalsymbolen handelt es sich vermutlich um Zeichen für Sonne, Mond, Stern und Blitz(?) - im weitesten Sinne also aus dem astronomisch-astrologischen Umfeld. Nach langem Überlegen, ob vielleicht Zeichen für Erde, Jupiter, Saturn etc. geeignet wären, haben wir das aber verworfen und etwas andere Symbole aus dem Umfeld des Zauberns gewählt: Zauberhut, Fledermaus, Katzenabdruck und Pi - letztes weil es sich bei Pi um ein Zeichen aus dem ganz zauberhaften Bereich der Mathematik handelt :-)

 

Die Maulwurf Company - Eine neue Ebene

Nach den ausgiebigen Vorüberlegungen im letzten Eintrag, wird nun endlich gebastelt - zunächst die oberste Ebene:

  • Die zuvor oberste Ebene wird braun eingefärbt und rückseitig (damit spiegelverkehrt) auf die oberste Ebene aufgebracht. Die braune Farbe macht es etwas authentischer, da ja nur ganz oben Gras zu sehen sein soll. Ein paar größere Felder finden sich übrigens nun auch noch auf dem Feld. 
  • Eine neues Ebenengitter wird erstellt (jetzt um ein Feld an jeder Seite vergrößert) und auf einen Grashintergrund montiert. DIe Punkte sind etwas groß geraten und sollten nicht mit den größeren Doppelzugfeldern verwechselt werden. Bei der obersten Ebene soll es nach wie vor keine Doppelzüge geben. Auf einen Karton mit einer Erhöhung am Rand aufgeklebt passt die neue Ebene super auf das Spiel obendrauf und die Löcher haben die richtige Tiefe. Und ja - ich gebe gerne zu, dass das Ausstanzen der Löcher mit dem Teppichmesser eine ziemliche Pfriemelei ist.

So sieht es dann aus - zum Vergleich ist jeweils auch noch die ursprüngliche oberste Seite zu sehen:
 


Was nun noch fehlt zur fertigen Spielerweiterung sind die runden Kärtchen in den neuen Farben und das Umlackieren einiger Spielfiguren ...  

 

Nacht der Magier - Spielfeldanalyse Teil 2

Im vorherigen Blogeintrag haben wir die für die verschiedene Spieleranzahl zu benutzende Kesselanzahl erarbeitet. Wir hatten festgestellt, daß neben dem Originalspielfeld auch noch ein zweites benötigt werden wird. Dieses soll für 14, 15 oder 16 Kessel geeignet sein. Um die Details wollen wir uns jetzt bemühen.

Die Idee ist es, einen zusätzlichen Kranz um die Feuerstelle - oder alternativ einfache eine neue Feuerstellenscheibe - zu bauen, so daß dicht gedrängt 16 Kessel gerade so drangestellt werden können. Bei 14 oder 15 Kesseln stellt man etwas auf Lücke mit jeweils gleichen Abständen zwischen den Kesseln. Außen herum werden wie im Grundspiel die Bäume und Scheiben gelegt - natürlich mit 14, 15 oder 16 Steinen pro Ring statt derer 12 im Grundspiel.
Klar ist, daß das Spielfeld so für 16 Kessel am größten wird. Die Spielsteine dafür bauen wir auf und messen den benötigten Durchmesser. Dieser wird zum Durchmesser des großen Spielfeldes - bei 14 oder 15 Kesseln verbleibt naturgemäß etwas Platz bis zum Spielfeldrand.
Gesagt, getan - ich habe einen Außendurchmesser für das Spielfeld von 34.0cm (beim Originalspiel sind es 28.8cm) gemessen. Der Außendurchmesser für den inneren Ring um die Feuerstelle beträgt 11.0cm gegenüber 8.2cm beim Original.
Andererseits kann man auch schlicht eine Scheibenreihe weglassen, also nur mit Baumreihe und zwei Scheibenreihen spielen. Damit sollte man so eben mit dem Originalspielfeld auskommen. Wir werden das erstmal testen - wenn der Charakter des Schiebens - sprich der chaotische Anteil darin - in etwa erhalten bleibt, müsste keine Spielfelderweiterung gebaut werden.  Schaunmermal ...
 

Die Maulwurf Company - Jetzt wird's eng

Mehr Spieler als vier sollen es also werden. Wie so oft an dieser Stelle starten die Überlegungen damit, sich nach zusätzlichem Spielmaterial umzusehen. Und auch wie so oft bei Klassikern wie diesem gibt es ein gutes Angebot an gebrauchten Spielen in Onlineflohmärkten - oder aktionen. Unser zweites Spiel haben wir für 2 Euro plus Versand erhalten. Damit schielen wir auf eine Erweiterung für bis zu 8 Spieler, müssen uns aber vor allem überlegen, wie wir das machen, dass es auf dem Spielfeld nicht zu voll wird. Also gut - schauen wir uns das erstmal genau an:

Im Originalspiel starten an der Grasnarbe je nach Spieleranzahl 20-24 Maulwürfe. Es gibt 13 Löcher die nach unten führen bei insgesamt 61 Feldern, die im Sechseck mit einer "Kantenlänge" von 5 Feldern angeordnet sind. Am einfachsten wäre es sicherlich, die Anzahl der Maulwürfe je nach Spieleranzahl weiter zu verringern, so dass in etwa die gleich Maulwurfanzahl auf dem Startfeld beginnt. Das hiesse dann sowas wie 5, 4, 3 oder 3 Maulwürfe für 5, 6, 7 oder 8 Spieler. Die Anzahl der eigenen Maulwürfe verringert sich bei dieser Herngehensweise also deutlich. Uns schwebt aber ein insgesamt größeres Spiel vor, bei dem mit etwas mehr Spielfiguren gespielt werden kann.

Uns schwebt also auch eine Vergrößerung des Spielfeldes vor - allerdings bei Beibehaltung des Gedränges (oder der Dichte) auf dem Startspielfeld. Wie sieht es denn damit genau aus?
Eine neues Desgin aller Felder scheint schwierig, da sie alle auf fester Höhe im Karton integriert sind. Aber eine zusätzliche - dann oberste - Ebene könnte oben hinzugefügt werden. Bislang bestehen sämtliche Ebenen aus 61 Feldern. Aber das muss für die neue Ebene ja nicht so bleiben. Bei gleicher Konstruktion wären da 91 Felder mit einer Sechseck-Kantenlänge von 6 Feldern möglich. Allerdings kann man im äußersten "Kranz" natürlich keine Löcher unterbringen, da sich darunter ja keine Felder befinden.

So - wie war das also mit der Dichte? 20-24 Maulwürfe auf 61 Feldern entspricht einer Dichte von 33% bis 44%. Bei 13 Löchern gelangen 54% bis 65% der Maulwürfe eine Ebene tiefer. Um auf der alten obersten Eben mit derselben Maulwurfanzahl anzukommen, sollten sich also 20-24 Löcher in der obersten Ebene befinden. Um in etwa die gleiche Lochdichte wie vorher zu haben, bieten sich eher 18 Löcher an. Wir haben uns als Kompromiss für 19 Löcher entschieden.
Das passt also ungefähr. Nun gilt es noch die ungefähre Gesamtanzahl an Maulwürfen zu bestimmen, die dann jeweils noch durch die Anzahl der Mitspieler teilbar sein müssen. Bei Beibehaltung der Maulwurfdichte von 33% bis 44% der Startfelder entspricht das etwa 30 bis 36 Maulwürfen. Damit bietet sich z.B. die folgende Tabelle zur Bestimmung der Maulwurfanzahl pro Spieler an:
 
bei 2 Spielern je 15 Maulwürfe insgesamt 30 Maulwürfe
bei 3 Spielern je 10 Maulwürfe insgesamt 30 Maulwürfe
bei 4 Spielern je 8 Maulwürfe insgesamt 32 Maulwürfe
bei 5 Spielern je 6 oder 7 Maulwürfe insgesamt 30 oder 35 Maulwürfe
bei 6 Spielern je 5 oder 6 Maulwürfe insgesamt 30 oder 36 Maulwürfe
bei 7 Spielern je 5 Maulwürfe insgesamt 35 Maulwürfe
bei 8 Spielern je 4 Maulwürfe insgesamt 32 Maulwürfe

Und schließlich darf die Gesamtanzahl aller Maulwürfe (über alle Farben) auch nicht 80 übersteigen. Denn mehr Rohmaterial gibt es ja nicht in zwei Spielen. Hierfür könnte man z.B. folgende Anordnung übernehmen - links die Originalfarben aus zwei Spielen, rechts wie man entsprechend umlackieren könnte:

Wie man sieht kann man so nicht für alle Konstellationen alle Farben benutzen, aber ein gewisse Auswahl bleibt ja trotzdem erhalten. Hier wurde übrigens auch darauf geachtet, dass jeweils ein neuer Farbanstrich einer Farbe nur auf dieselbe alte Farbe erfolgt. Damit verhindert man unterschiedliche Schattierungen für dieselbe neue Farbe.

Die Maulwurf Company - Ein Familienspiel

Bei "Die Maulwurf Company" handelt es sich um ein Familienspiel, das gut zusammen mit Kindern gespielt werden kann. Die Spieler müssen sich von der Erdoberfläche startend nach unten ins Erdreich graben und möglichst viele Figuren auf die jeweils tiefer liegende Ebene bringen. Derjenige, der als erster mit einer seiner Spielfiguren die vierte Ebene unter der Oberfläche erreicht, gewinnt.
Zwei Dinge fallen bei dem Spiel auf: Die als Maulwürfe gestalteten Spielfiguren und die dreidimensionale Anordnung des Spielfeldes. Letzteres wird dadurch erreicht, dass im Spielkarton gespielt wird und im Laufe des Spiels Ebenen von oben abgenommen werden, so dass die Spielfiguren tatsächlich immer tiefer kommen.

Leider ist das Spiel original nur für bis zu 4 Spieler vorgesehen, was es für größere Familien oder Geburtstagsfeiern erstmal ungeeignet macht. Also - ran an den Speck ...

Nacht der Magier - Spielfeldanalyse Teil 1 - Es kesselt

Das kreisförmige Spielfeld ist so angelegt, daß in der Startaufstellung die 12 Kessel innen einigermaßen bündig an eine Kreisscheibe anschließen, auf der sich die Feuerstelle und unter der sich der Feuering befindet. Außen enden die letzen Scheiben knapp vor dem Ende des Spielfeldes.

Wir wollen nun eine Anordnung finden, in der Kessel für bis zu 8 Spieler Platz finden. Offensichtlich ist, daß ein zweites Spiel benötigt werden wird, um für jeden Spieler verschiedene Kessel anfertigen zu können. Glücklicherweise ist dieses Spiel aber recht günstig in den gängigen Onlineauktionshäusern oder -flohmärkten zu bekommen. Das sollte also kein Problem darstellen.
Mit einer größeren Anzahl von Kesseln - eventuell auch für denselben Spieler - wollen wir außerdem versuchen, auch eine Unschönheit des Spiels für 2 oder 3 Spieler zu beheben. In diesem Fall werden im Grundspiel nämlich ebenfalls dieselben 12 Kessel wie für 4 Spieler gestellt. Entsprechend gibt es 3 oder 6 Kessel, die dabei keinem der Mitspieler zufallen, die aber trotzdem im Feuerring landen können (und das auch tatsächlich tun).

Mit zwei Spielen ließe sich problemlos jede Spieleranzahl mit jeweils drei Kesseln realisieren. Ohne Verwendung von Kesseln für nicht beteiligte Spiele käme man damit allerdings auf stark unterschiedlich große Spielfelder. Das kleinste Feld würde für zwei Spieler nur aus sechs Kesseln bestehen, bei 8 Spielern wären es hingegen 24. Damit müsste eine Vielzahl von zusätzlichen Spielfeldern erstellt werden. Aber das wollen wir nicht. Wir suchen eine andere Lösung.

Schauen wir uns doch erstmal an, welche Möglichkeiten sich für 2-4 Magiere ergeben, wenn man an 12 aufzustellenden Kesseln festhält, aber insgesamt 24 Kessel aus zwei Spielen (also maximal 6 einer Sorte) benutzen kann:
 
2 Spieler 2x6 Kessel = 12 Kessel
3 Spieler 3x4 Kessel = 12 Kessel
4 Spieler 4x3 Kessel = 12 Kessel

Damit wäre also zumindest die oben beschriebene Unschönheit behoben und das sogar auf dem Originalspielfeld. Nun versuchen wir Kessel für 5-8 Spieler auf einem etwa gleich großen Feld für 5-8 Spieler anzulegen. Mit drei Kesseln pro Magier klappt das offensichtlich nicht, wie wir oben schon gesehen haben. Aber mit je nach Spieleranzahl angepasster Kesselanzahl ist das recht vielversprechend:

3 Spieler 3x5 Kessel = 15 Kessel
4 Spieler 4x4 Kessel = 16 Kessel
5 Spieler 5x3 Kessel = 15 Kessel
6 Spieler 6x2 Kessel = 12 Kessel
7 Spieler 7x2 Kessel = 14 Kessel
8 Spieler 8x2 Kessel = 16 Kessel

Offensichtlich kann man mit 6 Spielern auch auf dem Originalfeld spielen. Ansonsten liegt man mit angepasster Kesselanzahl je nach Spieleranzahl bei 14, 15 oder 16 Kesseln. Das könnte eventuell nahe genug beieinander liegen, um mit einem zusätzlichen Spielfeld auszukommen. Auf diesem größeren Spielfeld könnte man dann auch mit 4 Spielern und jeweils 4 Kesseln spielen. Wie sieht es aber nun mit der Gesamtzahl der Kessel aus? Schauen wir mal, ob die 24 Kessel für alle diese Variationen ausreichend sind.
Insgesamt bräuchte man also

Spieler 1 6 Kessel
Spieler 2 6 Kessel
Spieler 3 4 oder 5 Kessel
Spieler 4 3 oder 4 Kessel
Spieler 5 3 Kessel
Spieler 6 2 Kessel
Spieler 7 2 Kessel
Spieler 8 2 Kessel

je nach zu nutzenden Optionen 28 - 30 Kessel. Leider sind das für zwei Spiele aber wiederum 4 - 6 Kessel mehr als vorhanden.
Hier hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man besorgt sich günstig zwei weitere Spiele statt nur einem. Oder aber man schränkt die Möglichkeiten für wenige Spieler etwas ein - unser Hauptfokus liegt ja auf einer Erweiterung für viele Spieler.

2 Spieler 2x2x3 Kessel = 12 Kessel (*)
3 Spieler 3x4 Kessel = 12 Kessel
4 Spieler 4x3 Kessel = 12 Kessel
5 Spieler 5x3 Kessel = 15 Kessel
6 Spieler 6x2 Kessel = 12 Kessel
7 Spieler 7x2 Kessel = 14 Kessel
8 Spieler 8x2 Kessel = 16 Kessel

(*) Für zwei Spieler könnte man so mit jeweils zwei Magieren und den dazugehörigen Kesseln spielen - oder nach der Originalregel mit Kesseln, die keinem der beiden Spieler zuzuordnen sind. Diese würde ich allerdings umdrehen, so daß sie bei Dunkelheit unsichtbar sind und als echte zusätzliche Hindernisse dienen.
Mit den so modifizierten Varianten kommt man auf insgesamt maximal 24 benötigte Kessel:

Spieler 1 4 Kessel
Spieler 2 4 Kessel
Spieler 3 4 Kessel
Spieler 4 3 Kessel
Spieler 5 3 Kessel
Spieler 6 2 Kessel
Spieler 7 2 Kessel
Spieler 8 2 Kessel

Damit sollte das Spielprinzip für bis zu 8 Spieler stehen:
Die Varianten für 2, 3, 4 oder 6 Magiere werden mit 12 Kesseln auf dem Originalspielfeld gespielt. Für 5, 7 oder 8 Spieler wird es für 14, 15 oder 16 Kessel ein größeres Spielfeld geben. Wie das dann genau aussieht schauen wir uns aber im nächsten Blogeintrag an. Hier hat es jetzt erstmal genug gekesselt ...

Nacht der Magier - Ein Spiel im Dunkeln

Bei "Nacht der Magier" handelt es sich - wie der Name schon suggeriert - um ein Spiel, das bei Dunkelheit gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, durch geschicktes (einigermaßen geradliniges) Schieben der eigenen Magierspielfigur eine der eigenen Spielfiguren, die einen Kessel darstellen, in den Feuering zu befördern, der sich in der Mitte des Spielfeldes anfangs unter einer Feuerstelle befindet. Bei Dunkelheit "sichtbar" sind dabei nur fluoreszierende Teile der insgesamt 12 Kessel, der Zauberer, der Feuerstelle und des Feuerings. Unsichtbar um die Kessel außenrum dagegen liegen aber auch noch insgesamt 48 andere Hindernisse, die jeder Schiebeaktion eine gewisse Ungenauigkeit bescheren. Ein Zug ist jeweils beendet, wenn man hört, wie ein Spielstein vom leicht erhöhten Spielfeld fällt.


Jedes einzelne Spiel dauert nur so um die 10 Minuten, so dass man es schön in jeden Spieleabend integrieren kann. Es ist original für 2-4 Spieler ausgelegt, macht aber umso mehr Spaß je mehr Spieler mitspielen. Nach einer etwas genaueren Analyse der Spielsteine im nächsten Blogeintrag soll hier eine Variante vorgestellt werden, bei der bis zu 8 Magiere mitspielen können.

Colt Express - Playmat/Spielunterlage in ganz groß

Colt Express - 8 Spieler auf großem Spielfeld In der nun vorgestellten, selbst hergestellten Mini-Erweiterung (oder in diesem Fall vielleicht eher Maxi-Erweiterung) geht es um eine Spielunterlage, die auf die bisher existierenden zurückgreift und folgende Punkte vereinen soll:
  • groß genug soll sie sein für den vollen Zug mit Marshal-Erweiterung und Zeitreisewagen
  • der Fels "The Rock" soll als möglicher Ablagestapel mit eingearbeitet sein
  • die Schienen sollen in Breite sowie Schwellenabstand und -breite einigermaßen realistisch aussehen

Als ich schon kräftig am einscannen und gimpen (photoshoppen) war, ist mir ein beinahe perfekter, offensichtlich auch zusammenkopierter Plan auf einer russischen Seite aufgefallen. Etwas länger sollte unser Plan noch sein und "The Rock" sollte mit hinein. Beides passte aber gut zusammen. Wenn man auf DINA3 druckt, kommt man so - je nach weißem Druckrand rund um's Papier - auf ca. 112cmx40cm  (eventuell sogar 116cmx41cm). Das ist nahezu perfekt. "The Rock" wurde also im unteren Teil (farblich angepasst) noch mit aufgenommen und Pferde/Indianer entfernt, die in der Größe mit den anderen Indianern auf dem Plan nicht so richtig kompatibel waren. Im oberen Teil wurde die Säule von unten links nochmal verwendet, um auf die gleiche Länge zu kommen.

Das fertige Teil haben wir dann noch von hinten und vorne mit einer Klebefolie versehen (von vorne natürlich in klar und durchsichtig). Damit ist unser Plan auch einigermaßen gut geschützt und hält länger. Er wird dann in gerolltem Zustand verstaut. Und so sieht das Ding aus - wie immer liegt der Plan selbstredend in deutlich besserer Auflösung vor. Letztlich wurden noch die Schienen so modifiziert, dass sie richtig gut zu den Abmessungen des Zuges passen.

 

Colt Express - Mini Erweiterungen und Promomaterial

Colt Express - 8 Spieler auf großem Spielfeld Zum Grundspiel und seinen offiziellen Erweiterungen gesellen sich eine ganze Reihe Mini-Erweiterung und Promokids, die zum Teil offiziell herausgebracht zu sein scheinen, teilweise aber auch zu Spielwarenmessen als Extras herausgegeben wurden. Zudem erschienen einige Kleinteile auch in Sammelpaketen über Internetseiten.
Ich will hier insbesondere auf drei Extras eingehen:
  • Playmats/Spielunterlagen in diversen Ausführungen
  • Den Zeitreisewagen
  • Den Fels als Ablagestabel

Playmats/Spielunterlagen:
Original kommen das Spiel und offizielle Erweiterungen ja ohne Spielplan aus. Im eigentliche Sinne sind Zug und Kutsche ja das Spielfeld. Trotzdem sieht es einfacher viel schöner aus, wenn sich Ganze auf einem entsprechend gestaltetem Untergrund abspielt. Hier kommen die Playmats/Spielunterlagen ins Spiel. Einige wurden zunächst auf Spielemessen ausgegeben. Andere kann man inzwischen käuflich erwerben. Manche sind zusammengefaltet, andere gerollt. Hier habe ich mal drei Beispiele zusammengestellt:

Auch wenn das Spiel mit diesen Unterlagen eindeutig bereichert wird, so haben sie meiner Meining nach doch alle dieselben Nachteile. Erstens sind die dargestellten Schienen nicht mit dem Zug kompatibel - dafür sind die Balken einfach zu breit und zu lang. Und zweitens sind die Playmats mit der (mir bekannten) maximalen Länge von 1m auch gerade mal eben lang genug für die Marschal-Erweiterung. Kommt dann noch der Zeitreisewagen ins Spiel, der im nächsten Punkt erwähnt wird, ist die Matte definitiv zu kurz. 

Der Zeitreisewagen:
Beim Zeitreisewagen handelt es sich um eine Minierweiterung, mit der die entsprechende Szene aus "Zurück in die Zukunft III" nachgespielt werden kann. Die Regeln werden so modifiziert, dass sich Banditen von anderen ungesehen per Zeitreise in andere Waggons transportierten können. Im Prinzip befindet sich der DeLorien aber vor dem Zug und verlängert diesen so um ca. 10cm. Im Bild ist oben der Zug inklusive Gefangenwaggon und Zeitreisewagen zu sehen.


Der Fels als Ablagestabel:
"The Rock" ist im eigentlichen Sinne ebensowenig eine Erweiterung wie die Playmats, da die Regeln nicht verändert werden. Es handelt sich hierbei vielmehr um ein reines Dekoelement - das auch als Platz für den Ablagestapel genutzt werden kann. Soweit ich weiss wurde dieses Gimmick 2016 im Rahmen des Brettspiels-Osternest erstmalig "veröffentlicht".