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Das spinnt, das Labyrinth XL - Karten und Symbole

Einige Zeit ist es her seit dem letzten Update unseres Asterixprojektes. Zu einem guten Teil hat das mit der aktuellen Pandemie zu tun und der Schwierigkeit an einen Drucker qualitativ hochwertig Ausdrucke zu kommen. Obgleich wir das noch immer nicht geschafft haen, so liegen doch die entsprechenden Dateien vor. So sehen sie also aus - unser XL Symbole auf den entsprechenden Karten.

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, steht Symbol für ein Asterix Abenteuer. Ihr könnt ja mal überlegen, welches Symbol wohl mit welchem Band zu tun hat. Und welches Symbol steht nicht für einen offiziellen Band? Dabei fällt mir auf, dass da mit dem Erscheinen des bereits angekündigten nächsten Bandes "Asterix und der Greif" schon eine Lücke klaffen wird. Sei's drum. Hoffen wir, dass unser Spiel wenigstens vorher noch fertig wird - der Band soll ja schon in 6 Monaten erscheinen ...

 

Karnutenwald - Spielplan und Karten

Gerade eben ist der Druckauftrag rausgegangen. So sieht also unser Spielfeld aus. Im Sinne der ausschließlich privaten Nutzung haben wir nicht nur Anregungen aus Asterixheften aufgenommen, sondern auch aus dem Computerspiel Asterix & Friends und der Modellierung des antiken Roms, wie sie im Projekt von Matthew Nichols erstellt wurde.

Die Karte haben wir ausgedruckt auf Pappe in der Größe 80cm x 32cm bestellt. Sie ist somit in etwa so breit wie der Originalplan, aber deutlich länger. Der Grund dafür liegt primär in der Größe Roms - um es mit den Worten von Rene Goscinny und Gudrun Penndorf zu sagen: "... der erstaunlichsten Stadt des Universums." Zusätzlich ist auf der linken Seite auch noch etwas mehr Platz für die Halbinsel entstanden, auf der sich das gallische Dorf befindet.
Die Spielplanfelder sind so groß, dass nun auch wie bei Malefix Asterix-Überraschungseierfiguren gut darauf Platz finden. 

Unsere Karten, die wie im Originalspiel Sagaland inmitten der Schleife rechts platziert werden, sehen wie folgt aus. Dabei muss man sich bei Beibehaltung von 13 Bäumen auch für eine Auswahl von 13 der erzeugten 24 Symbole sowie den zugehörigen Karten entscheiden.

Wie immer sollen diese Bilder primär zur Anregung dienen, sich selbst entsprechende Bilddateien zu erstellen. Dementsprechend erscheinen die Dateien hier auch in Größe und Qualität reduziert. Unsere eigenen Bilderdateien verfügen natürlich über weitaus bessere Auflösungen.

Damit ist unsere Erweiterung im Prinzip auch schon fertig. Ich warte noch auf die Lieferung des Spielplans. Dann gibt es auch noch ein paar Bilder vom fertigen Spiel ...

Torres - passt das so?

Das Warten auf die sauber gedruckten Spielfeldteile nutzen wir inzwischen, um unsere Gedanken bzgl. Konsistenz der Erweiterung zum Originalspiel und eventuell nötigen Regelergänzungen niederzuschreiben. 
Was die Platzverhältnisse im Spiel anbetrifft sollen drei Kriterien untersucht werden:
  1. Wie viele Starttürme befinden sich pro Spieler auf dem Feld?
  2. Wie viele Turmsteine befinden sich am am Ende des Spieles durchschnittlich auf einem Feld? Dazu sollen nur reguläre Züge betrachtet werden.
  3. Wie groß ist der durchschnittliche Abstand von einem Startturm zum nächsten? Dieser Wert hängt nicht von der Anzahl der Spieler ab.

Also dann mal los

Spieler-
anzahl
Spielbrett Kriterium 1 Kriterium 2 Kriterium 3
2 original 8/2 = 4 2*20/64 = 0.6 3
3 original 8/3 = 2.7 3*20/64 = 0.9 3
4 original 8/4 = 2 4*20/64 = 1.2 3
5 erweitert 16/5 = 3.2 5*20/126 = 0.8 3.1
6 erweitert 16/6 = 2.7 6*20/126 = 1.0 3.1
7 erweitert 16/7 = 2.3 7*20/126 = 1.1 3.1
8 erweitert 16/8 = 2 8*20/126 = 1.3 3.1

Okay - da muss man nicht lange überlegen oder abwägen. Die Platzverhältnisse für 5-8 Spieler auf dem erweitertern Spielplan liegen in etwa in derselben Spanne wie für 2-4 Spieler auf dem Originalspielplan.
Damit sind auch keine Regeländerung nötig, die sich auf mehr oder weniger Platz bezögen. Allerdings könnte man durchaus Korrekturen in zwei anderen Richtungen anbringen:

  • Mit 5-8 Spielern kann es ja nun deutlich länger dauern bis man wieder am Zug ist. Sollte das überhand nehmen, könnte man eine maximale Zeitspanne zum Überlegen einführen, wenn man am Zug ist -  z.B. über eine Eieruhr. Schließlich hat ja nun jeder zwischen seinen eigenen Zügen mehr Zeit zum Vorausplanen.
  • Der zweite Punkt bezieht sich auf den König, der ja nun voraussichtlich noch stärker belagert wird als zuvor. Da man ja mit dem zweiten Spiel auch einen zweiten König erworben hat, böte sich die Möglichkeit, auch mit zwei Königen zu spielen - oder halt mit König und Königin ...
     

Torres - Spielfelderweiterung

Inzwischen ist das zweite, gebrauchte Spiel eingetroffen, das wir wieder sehr günstig ersteigern konnten. Darauf habe ich dann schonmal den Entwurf der Erweiterung ausgelegt - zunächst noch mit unserem Tintenstrahldrucker auf Papier gebracht. Das muss natürlich noch schöner werden. Aber für einen ersten Eindruck ist es doch ganz brauchbar - und irgendwie kann man beim Vergleich mit dem Original den Eindruck gewinnen, dass das in dieser Größe von vornerein vorgesehen gewesen sein könnte ...

Torres - erste Überlegungen

Mittlerweile hat sich das Spieleerweitern bei uns ja schon zur Routine entwickelt. Wie so oft sind die folgenden Fragen zu klären:

1) Wie kommt man an die zusätzlichen Spielelemente?
2) Wie wird das Spielfeld erweitert?
3) Ist die Erweiterung konsistent mit dem Grundspiel, sind Platz und Entwicklungsmöglichkeiten vergleichbar?
4) Welche Regeländerungen sind erforderlich?

Also gut - der Reihe nach:

ad 1) Da die Turmetagen den wesentlichen Teil des Spielmaterials ausmachen, kommt man für eine einfache Erweiterung vermutlich nicht umhin, sich ein zweites Spiel zu besorgen. Bestens geeignet dürfte hierfür wieder das bekannte Onlineauktionshaus sein. Ein erster Blick bestätigt das. Hier werden wir bestimmt für kleines Geld fündig werden.

ad 2) Beim Spielfeld springt ins Auge, dass sich rechts und links (und ein wenig auch unten) reichlich ungenutzer Platz befindet - zumindest in der Originalausgabe von 1999. Der eigentliche Spielbereich des Originalspiels besteht aus 8x8=64 Feldern mit 8 markierten Feldern, auf denen der Bau einer Burg beginnen kann. Im Innenraum des Spielfeldes lassen sich aber unter Verwendung derselben Bausteingröße gerade eben so 14x9=126 Felder unterbringen. Das ist natürlich vielversprechend und lässt uns hoffen, dass wir das Spiel auf bis zu 8 Spieler erweitern können.

ad 3) und 4) Die entsprechenden Details werden vermutlich später zusammen mit 2) behandelt werden.

Torres

Bei Torres handelt es sich um ein 1999 erschienenes Strategiespiel. Ziel des Spieles ist es hohe Burgen mit breiter Grundfläche zu bauen und seine Spielsteine möglichst hoch zu positionieren.

Der Turmbau erfolgt durch geschicktes Aufeinanderstapeln einzelner Turmetagen. Das Spiel erstreckt sich über insgesamt 3 Bauphasen. Am Ende jeder Phase erfolgt eine Wertung. Der aktuelle Spielstand erfolgt umlaufend am Rand des Spielfeldes.

Das Spiel des Jahres 2000 ist für maximal vier Spieler ausgelegt. Für mehr Spieler ist auf dem Plan leider auch nicht Platz. Uns schreckt das aber natürlich nicht. Wir wollen dieses schöne Spiel auch für mehr Mitspieler erweitern.

Jubiläum

100 Blogeinträge - Brettspielmodifikationen seit 20 Jahren - Start des Blogs vor 5 Jahren - Mehr als 15 Projekte

Für ein kleines Familienhobby hat unser spielverrückter Haufen inzwischen doch schon einiges zusammengebastelt. Um die 15 Projekte haben wir bisher nicht nur fertiggestellt, sondern auch online gestellt.

Unser Schwerpunkt lag und liegt noch immer darauf, vorhandene Spiele mit mehr Spielern zu spielen als eigentlich vorgesehen. Wir haben aber inzwischen auch einige Projekte in anderen "Welten" thematisiert.

Falls ihr interessante Ideen zum Thema selbst angefertigter Brettspielerweiterung habt, dann immer nur her damit. Wir freuen uns weiter über neue Anregungen und Herausforderungen!

Das verrückte Labyrinth - das fertige Spielfeld

Wie schon geschrieben haben wir ein zweites Spiel günstig erworben. Einer der Spielpläne wurde wie eingangs gezeigt geschnitten und ingesamt neun Felder überklebt. Dabei handelt es sich um das Feld in der Mitte sowie jeweils vier Startfelder mit entsprechenden Spielfarben und vier Symboldfelder. Schließlich wurden 12 lose Felder mit den übrigen 12 Symbolen überklebt und 25 leere Felder für das Spiel ausgewählt. Insgesamt besteht die Spieleerweirung für 7 oder 8 Spieler aus den folgenden Feldern:

  • 8 feste Startfelder, 4 mit eckigen und 4 mit geraden Gängen
  • 1 mittiges, festes Feld mit Sonderfunktion
  • 16 feste Symbolfelder
  • 24 lose Symbolfelder
  • 19 lose Felder mit geraden Gängen
  • 14 lose Felder mit eckigen Gängen

Wie angedeutet haben wir dem neu entstandenen Feld in der Mitte noch eine Sonderfunktion mitgegeben. Dargestellt als äyptische Totenmaske befindet sich nun dort der finale Schatz. Um zu gewinnen, müssen die Spieler nun nicht nur ihre Symbole aufsammeln, sondern am Ende auch noch als erstes dieses Schatzfeld erreichen. Diese Sonderfunktion wurde erst mit der Erweiterung möglich, da es zuvor kein festes mittiges Feld gab. Für den Fall, dass wir das Spiel auch mal so spielen sollten, dass dieses Feld als reguläres Symbol dient, haben wir auch noch eine entsprechende Karte hergestellt (die im normalen Spiel allerdings nicht benötigt wird).



Zur Befestigung des Spielfeldes, das ja nun aus bis zu 9 Einzelteilen besteht und sich so beim Schieben auch auseinerschieben könnte, sehen wir zwei Möglichkeiten.

  • fest: Das Spielfeld wird fest auf einer Unterlage verklebt. Da rutscht dann garantiert nichts mehr. Das Spielfeld ist somit aber nicht länger modular, kann also auch nicht für 4 oder 6 Spieler aufgebaut werden. Außerdem findet es so keinen Platz mehr in der Originalschachtel
  • modular: Das Spielfeld wird ringsum an den Nähten durch Papierklemmen zusamengehalten. Hier muss man beachten, dass die Klemmen nicht allzu sehr auftragen dürfen, da sie ja dort angebracht werden müssen, wo die losen Gangfelder rein und raus geschoben werden.

Wir haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden. Das fertige Spielfeld für 7 oder 8 Spieler sieht dann bei uns so zum Beispiel aus:


Jetzt kann man noch die Spielfiguren der Startfeldfarben entsprechend umlackieren. Wir wollen aber diesmal thematisch passende Spielfiguren besorgen. Mal schauen was es da so gibt ...

 

Das spinnt, das Labyrinth XL - Der Name des Spiels

Hier will ich mal einen kurzen Exkurs zwischen die Entwicklungsschritte einschieben mit der Frage:

"Warum heisst die Spieleerweiterung eigentlich 'Das spinnt, das Labyrinth XL'"?

Nunja - eingefleischten Asterixlesern ist latürnich gleich klar, worauf mit "Das spinnt, ..." Bezug genommen wird. Das heisst im Original freilich (mit vielem Dank an Gudrun Penndorf an dieser Stelle)


Aber wer denkt, dass XL einfach nur für extra groß steht, der hat vermutlich noch nicht verinnerlicht, aus wie vielen Symbolen die Erweiterung bestehen wird. Und wer dann noch weiss, wie viele Asterix-Alben es im Moment der Spielumsetzung gibt bzw. gab, der kann vermutlich auch bereits ahnen, wohin die Reise gehen wird. Mehr dazu dann tatsächlich im nächsten Blogeintrag ...

Das verrückte Labyrinth - Kartengestaltung

Wie vorher schon geschrieben brauchen wir auch neue Symbole. Insgesamt 40 sollen es werden. Mit diesen müssen dann sowohl Karten als auch Spielfelder versehen werden. Wie bei vielen anderen hier vorgestellten Erweiterungen haben wir auch für dieses Spiel wieder kostengünstig gebraucht bei einem Onlineauktionshaus eingekauft.
So waren sowohl genügend Karten als auch Spielfelder vorhanden, die beklebt werden konnten. Die Vorgehensweise  war wie sonst auch

  • in den Weiten des Internet nach geeigneten Symbolen suchen - zum Hausgebrauch ist das ja erlaubt
  • diese Symbole mit einem Graphikprogramm passend bearbeiten
  • Karten und Felder einscannen und so bearbeiten, dass Blankovorlagen entstehen - also solche ohne Symbole
  • wieder mit dem Graphikprogramm die Symbole auf die Blankovorlagen aufbringen
  • die modifizierten Karten und Felder in der richtigen Größe ausdrucken
  • die Karten und Felder mit den Symbolen bekleben und beides mit Klarsichtfolie schützen

In unserem Fall sieht das Ergebnis für die Karten so aus. Die Felder werden im nächsten Blogeintrag behandelt.

Das verrückte Labyrinth - Etwas Statistik

Mit der Idee im vorigen Blogeintrag stehen nun zwei Spielfeldvorschläge für 5-8 Mitspieler im Raum, die Idee und Funktion betreffend eine natürliche Erweiterung des Originals darstellen. Der nächste Schritt ist es nun, anhand  einer Zusammenstellung der möglichen Anzahl fester und loser Felder sowie mit und ohne Symbol zu erreichen, dass das Spiel in diesen Erweiterungen dem Original ähnlich sein wird.
Für die Gesamtzahl der Symbole muss dabei im Auge behalten, dass laut Spielregeln alle Symbolkarten unter den Spielern verteilt werden. Klar wird dann an dieser Stelle, dass 24 als Vielfaches von 2,3 und 4 gewählt wurde. Für unser Erweiterungen bieten sich 30 Symbole für 5 und 6 Spieler an und 40 als Vielfaches von 8 für 7 und 8 Spieler. Damit ist auch schon klar, dass für die Variante mit sieben Spielern nicht alle Karten verteilt werden können (sondern nur 35). Das nächste Vielfache von 7 und 8 wäre mit 56 deutlich zu hoch für ein Spielfeld mit 81 Feldern (siehe Eintrag "Symbole pro Feld").

  original
4 Spieler
mittel
6 Spieler
groß
8 Spieler
Felder insgesamt 49 + 1 63 + 1 81 + 1
Feste Felder ingesamt 16 20 25
Feste Felder mit Symbolen 12 14 16
Feste Felder sonst 4 6 9
Lose Felder insgesamt 33 + 1 43 + 1 56 + 1
Lose Felder mit Symbolen 12 16 24
Lose Felder sonst 21 + 1 27 + 1 32 + 1
Symbole insgesamt 24 30 40
Symbole pro Feld 49% 48% 49%


Anhand des Anteils der Symbolfelder an der Gesamtgröße des Feldes wie er in der letzten Zeile zu erkennen ist, sieht man, dass die Verteilung auf dem Feld für alle drei Varianten in etwa gleich ist.

Insgesamt ergeben sich so die folgenden Kombinationsmöglichkeiten von Spielfeldgröße, Spieleranzahl und Symbolanzahl pro Spieler:
 

  original
4 Spieler
mittel
6 Spieler
groß
8 Spieler
#Symbolfelder
bei 2 Spielern
2 x 12 = 24 2 x 15 = 30 2 x 20 = 40
#Symbolfelder
bei 3 Spielern
3 x 8 = 24 3 x 10 = 30 3 x 13 = 39
#Symbolfelder
bei 4 Spielern
4 x 6 = 24 4 x 7 = 28 4 x 10 = 40
#Symbolfelder
bei 5 Spielern
  5 x 6 = 30 5 x 8 = 40
#Symbolfelder
bei 6 Spielern
  6 x 5 = 30 6 x 6 = 36
#Symbolfelder
bei 7 Spielern
    7 x 5 = 35
#Symbolfelder
bei 8 Spielern
    8 x 5 = 40


Spielt man die hervorgehobenen Varianten so nimmt die Anzahl der Symbole, die jeder Spieler abarbeiten muss allmählich ab - in etwa gemäß der Tendenz, die durch 2-4 Spieler auf dem Originalspielbrett vorgegeben ist.

Schließlich kann man sich auch noch anschauen, wie viel Platz jede Spielfigur so im Mittel um sich herum hat. Dafür stellt der Quotient aus Spieleranzahl und Feldanzahl ein gutes Maß dar:

 
  original
4 Spieler
mittel
6 Spieler
groß
8 Spieler
#Felder pro Spieler
bei 2 Spielern
24.5 31.5 40.5
#Felder pro Spieler
bei 3 Spielern
16.3 21 27
#Felder pro Spieler
bei 4 Spielern
12.3 15.8 20.3
#Felder pro Spieler
bei 5 Spielern
  12.6 16.2
#Felder pro Spieler
bei 6 Spielern
  10.5 13.5
#Felder pro Spieler
bei 7 Spielern
    11.6
#Felder pro Spieler
bei 8 Spielern
    10.1


Hier sieht man, dass der Platz pro Spieler mit den Erweiterungen nicht mehr stark abnimmt, was ja auch ein Ziel der Spielfeldvergrößerung ist. Es sollen ja möglichst mehr Spieler teilnehmen können, ohne dass es auf dem Spielbrett wirklich eng wird.

Damit ist klar, dass die beiden Erweiterungsmöglichkeiten das Spiel nicht deutlich verändern sollten. Es ist auch klar, dass wir 40 verschieden Symbole auf Feldern und Karten benötigt werden.  Darum kümmern wir uns dann im nächsten Blogeintrag ...

Das spinnt, das Labyrinth XL - Etwas Statistik

Mit der Idee im vorigen Blogeintrag stehen nun zwei Spielfeldvorschläge für 5-8 Mitspieler im Raum, die Idee und Funktion betreffend eine natürliche Erweiterung des Originals darstellen. Der nächste Schritt ist es nun, anhand  einer Zusammenstellung der möglichen Anzahl fester und loser Felder sowie mit und ohne Symbol zu erreichen, dass das Spiel in diesen Erweiterungen dem Original ähnlich sein wird.
Für die Gesamtzahl der Symbole muss dabei im Auge behalten, dass laut Spielregeln alle Symbolkarten unter den Spielern verteilt werden. Klar wird dann an dieser Stelle, dass 24 als Vielfaches von 2,3 und 4 gewählt wurde. Für unser Erweiterungen bieten sich 30 Symbole für 5 und 6 Spieler an und 40 als Vielfaches von 8 für 7 und 8 Spieler. Damit ist auch schon klar, dass für die Variante mit sieben Spielern nicht alle Karten verteilt werden können (sondern nur 35). Das nächste Vielfache von 7 und 8 wäre mit 56 deutlich zu hoch für ein Spielfeld mit 81 Feldern (siehe Eintrag "Symbole pro Feld").

  original
4 Spieler
mittel
6 Spieler
groß
8 Spieler
Felder insgesamt 49 + 1 63 + 1 81 + 1
Feste Felder ingesamt 16 20 25
Feste Felder mit Symbolen 12 14 16
Feste Felder sonst 4 6 9
Lose Felder insgesamt 33 + 1 43 + 1 56 + 1
Lose Felder mit Symbolen 12 16 24
Lose Felder sonst 21 + 1 27 + 1 32 + 1
Symbole insgesamt 24 30 40
Symbole pro Feld 49% 48% 49%


Anhand des Anteils der Symbolfelder an der Gesamtgröße des Feldes wie er in der letzten Zeile zu erkennen ist, sieht man, dass die Verteilung auf dem Feld für alle drei Varianten in etwa gleich ist.

Insgesamt ergeben sich so die folgenden Kombinationsmöglichkeiten von Spielfeldgröße, Spieleranzahl und Symbolanzahl pro Spieler:
 

  original
4 Spieler
mittel
6 Spieler
groß
8 Spieler
#Symbolfelder
bei 2 Spielern
2 x 12 = 24 2 x 15 = 30 2 x 20 = 40
#Symbolfelder
bei 3 Spielern
3 x 8 = 24 3 x 10 = 30 3 x 13 = 39
#Symbolfelder
bei 4 Spielern
4 x 6 = 24 4 x 7 = 28 4 x 10 = 40
#Symbolfelder
bei 5 Spielern
  5 x 6 = 30 5 x 8 = 40
#Symbolfelder
bei 6 Spielern
  6 x 5 = 30 6 x 6 = 36
#Symbolfelder
bei 7 Spielern
    7 x 5 = 35
#Symbolfelder
bei 8 Spielern
    8 x 5 = 40


Spielt man die hervorgehobenen Varianten so nimmt die Anzahl der Symbole, die jeder Spieler abarbeiten muss allmählich ab - in etwa gemäß der Tendenz, die durch 2-4 Spieler auf dem Originalspielbrett vorgegeben ist.

Schließlich kann man sich auch noch anschauen, wie viel Platz jede Spielfigur so im Mittel um sich herum hat. Dafür stellt der Quotient aus Spieleranzahl und Feldanzahl ein gutes Maß dar:

 
  original
4 Spieler
mittel
6 Spieler
groß
8 Spieler
#Felder pro Spieler
bei 2 Spielern
24.5 31.5 40.5
#Felder pro Spieler
bei 3 Spielern
16.3 21 27
#Felder pro Spieler
bei 4 Spielern
12.3 15.8 20.3
#Felder pro Spieler
bei 5 Spielern
  12.6 16.2
#Felder pro Spieler
bei 6 Spielern
  10.5 13.5
#Felder pro Spieler
bei 7 Spielern
    11.6
#Felder pro Spieler
bei 8 Spielern
    10.1


Hier sieht man, dass der Platz pro Spieler mit den Erweiterungen nicht mehr stark abnimmt, was ja auch ein Ziel der Spielfeldvergrößerung ist. Es sollen ja möglichst mehr Spieler teilnehmen können, ohne dass es auf dem Spielbrett wirklich eng wird.

Damit ist klar, dass die beiden Erweiterungsmöglichkeiten das Spiel nicht deutlich verändern sollten. Es ist auch klar, dass wir 40 verschieden Symbole auf Feldern und Karten benötigt werden.  Darum kümmern wir uns dann im (über-)nächsten Blogeintrag ...

Das verrückte Labyrinth - Planspiele

Zunächst suchen wir nach einer Spielfelderweiterung. Dazu schauen wir uns den original vorhandenen Spielplan erst einmal genau an: Er besteht aus 4x4 Feldern, die so auf Lücke gesetzt sind, dass horizontal und vertikal dazwischen jeweils insgesamt Platz für drei weitere Reihen bzw. Spalten besteht. Darin werden die anderen beweglichen Gangteile verschoben.
Eine Erweiterung sollte diese Funktionalität erhalten. Damit die Gänge gut verschoben werden können, sollten keine zwei verschiebbaren Gänge nebeneinander verlaufen. Zwei benachbarte feste Felder würde technisch zwar funktionieren, wären der Optik aber nicht sonderlich zuträglich. Am besten fügt man also zusammen eine feste und eine lose Reihe ein. Und das wohl in der Mitte, so dass  die Startfelder in den Ecken erhalten bleiben und die Symmetrie des Spielfelds gewahrt bleibt.  Außerdem ist ein Schnitt ja bereits durch den Falz angedeutet.

In der Skizze ist diese Vorgehensweise längs und quer dargestellt. Zweckmäßigerweise erhält man so am Rand auch neue mittige Felder, in denen man gut weitere Startfelder unterbringen kann. Diese neuen Felder sollten wie auch die Eckfelder nur von zwei Seiten aus zugänglich sein, um faire Startbedingungen zu garantieren. Die anderen neuen Felder sind jeweils symmetrisch ausgerichtet. In der großen Version gibt es zusätzlich auch noch ein mittiges Feld, das auch wieder symmetrisch gestaltet ist.
Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass man zur Erweiterung wohl nur ein weiteres Spielbrett benötigt (auch wenn man bei dem mittleren Feld in der großen Version vermutlich etwas schnitzen muss).
Symbole wiederholen sich lediglich in der Skizze oben, nicht aber in der fertigen Erweiterung. Selbstredend müssen auch noch neue Symbole hergestellt werden. Darum soll es aber in einem späteren Blogeintrag gehen. Wichtig für heute ist aber erst einmal, dass wir Erweiterungsmöglichkeiten gefunden haben, die Spielkonzept und -funktionalität Rechnung tragen und fair angelegt sind.

Das spinnt, das Labyrinth XL - Planspiele

Zunächst suchen wir nach einer Spielfelderweiterung. Dazu schauen wir uns den original vorhandenen Spielplan erst einmal genau an: Er besteht aus 4x4 Feldern, die so auf Lücke gesetzt sind, dass horizontal und vertikal dazwischen jeweils insgesamt Platz für drei weitere Reihen bzw. Spalten besteht. Darin werden die anderen beweglichen Gangteile verschoben.
Eine Erweiterung sollte diese Funktionalität erhalten. Damit die Gänge gut verschoben werden können, sollten keine zwei verschiebbaren Gänge nebeneinander verlaufen. Zwei benachbarte feste Felder würde technisch zwar funktionieren, wären der Optik aber nicht sonderlich zuträglich. Am besten fügt man also zusammen eine feste und eine lose Reihe ein. Und das wohl in der Mitte, so dass  die Startfelder in den Ecken erhalten bleiben und die Symmetrie des Spielfelds gewahrt bleibt.  Außerdem ist ein Schnitt ja bereits durch den Falz angedeutet.

In der Skizze ist diese Vorgehensweise längs und quer dargestellt. Zweckmäßigerweise erhält man so am Rand auch neue mittige Felder, in denen man gut weitere Startfelder unterbringen kann. Diese neuen Felder sollten wie auch die Eckfelder nur von zwei Seiten aus zugänglich sein, um faire Startbedingungen zu garantieren. Die anderen neuen Felder sind jeweils symmetrisch ausgerichtet. In der großen Version gibt es zusätzlich auch noch ein mittiges Feld, das auch wieder symmetrisch gestaltet ist.
Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass man zur Erweiterung wohl nur ein weiteres Spielbrett benötigt (auch wenn man bei dem mittleren Feld in der großen Version vermutlich etwas schnitzen muss).
Symbole wiederholen sich lediglich in der Skizze oben, nicht aber in der fertigen Erweiterung. Selbstredend müssen auch noch neue, themenbasierte Symbole hergestellt werden. Sonst wäre es ja auch kein Spiel im Asterix Universum. Darum soll es aber in einem späteren Blogeintrag gehen. Wichtig für heute ist aber erst einmal, dass wir Erweiterungsmöglichkeiten gefunden haben, die Spielkonzept und -funktionalität Rechnung tragen und fair angelegt sind.

Sagaland

Bei Sagaland handelt es sich um ein Gesellschaftsspiel, das über Elemente aus "Mensch ärgere dich nicht!" und "Memory" verfügt. Es wurde erstmals im Jahr 1981 veröffentlicht und kann mit bis zu 6 Personen gespielt werden. Ähnlich wie bei "Memory" geht es darum, sich versteckte Symbole zu merken. Ähnlich wie bei "Mensch ärgere dich nicht!" kann man Spielfiguren der Mitspieler nach Hause schicken. Sieger des Spiels ist, wer zuerst eine bestimmte Anzahl der verborgenen Symbole identifiziert hat.

Der Start des Spieles befindet sich in einem mittelalterlich gestalteten Dorf. Die Reise geht dann durch einen Wald, in dem die Symbole unter Bäumen versteckt zu finden sind. Das (Etappen-)ziel wird als eine Burg dargestellt. Die zu identifizierenden Symbole stammen aus der Märchenwelt.


Bei der geplanten Modifikation dieses Spieles geht es uns in erster Linie nicht darum, mehr Spieler an den Tisch zu bekommen. Das sollte duch Hinzufügen weiterer Spielfiguren relativ einfach möglich sein. Nach unseren guten Erfahrungen mit Malefix wollen wir primär ein weiteres Abenteuer im Asterix-Universum gestalten. Die Elemente Dorf, Wald und Burg (im Sinne von Sitz des Herrschers) sind ja direkt übertragbar.

Auch an dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an das Asterixforum http://www.comedix.de. Hier wurden nicht nur die vorgeschlagenen Symbole diskutiert, sondern auch der Name für das modifizierte Spiel gefunden: Karnutenwald. Vielen Dank an Comedix!